Slow Juicing für Anfänger: Was du wissen musst
Entdecke die Welt des Slow Juicings! Erfahre, wie du mit einem Slow Juicer nährstoffreiche Säfte herstellst, welche Vorteile er bietet und was Anfänger beachten sollten.
Die Revolution des gesunden Saftens
Frisch gepresste Säfte liegen im Trend, und das aus gutem Grund. Doch während herkömmliche Zentrifugalentsafter den Saft mit hoher Geschwindigkeit herausschleudern, setzt Slow Juicing auf eine schonendere Methode. Diese langsame Pressmethode verspricht nicht nur mehr Nährstoffe, sondern auch intensiveren Geschmack und längere Haltbarkeit.
In diesem umfassenden Guide erfährst du alles, was du als Anfänger über Slow Juicing wissen musst. Von der Funktionsweise über die Vorteile bis hin zu praktischen Tipps und Rezepten. Dieser Artikel begleitet dich auf deinem Weg zu einem gesünderen Lebensstil mit frischen, selbstgemachten Säften.
Was ist Slow Juicing?
Slow Juicing, auch als Cold Press Juicing oder Kaltpressverfahren bekannt, ist eine Methode zur Saftgewinnung, bei der Obst und Gemüse langsam und schonend ausgepresst werden. Im Gegensatz zu schnell rotierenden Zentrifugalentsaftern arbeitet ein Slow Juicer mit deutlich niedrigeren Umdrehungszahlen, typischerweise zwischen 40 und 100 Umdrehungen pro Minute.
Das Herzstück eines Slow Juicers ist eine langsam rotierende Pressschnecke oder Walze, die das Pressgut gegen ein feines Sieb drückt. Durch diesen mechanischen Druck wird der Saft sanft aus den Zellen gelöst, ohne dass übermäßige Hitze entsteht oder Sauerstoff eingearbeitet wird. Das Ergebnis ist ein hochwertigerer Saft mit besserer Qualität und mehr wertvollen Inhaltsstoffen.
Die Technologie hinter dem Slow Juicer
Die Technologie des Slow Juicings basiert auf dem Prinzip der Kaltpressung. Die Pressschnecke zerkleinert das Pressgut zunächst und presst es dann kontinuierlich gegen ein Edelstahlsieb. Der Saft wird durch die feinen Öffnungen des Siebs gefiltert, während der Trester, die festen Reste, separat ausgegeben wird.
Dieser Prozess hat mehrere entscheidende Vorteile: Die niedrige Geschwindigkeit minimiert die Oxidation, die Wärmeentwicklung bleibt gering, und die Zellstrukturen werden schonender aufgebrochen. Das führt dazu, dass mehr Enzyme, Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe im Saft erhalten bleiben.
Meine „Angelina“
Ich geb’s zu.. Das war erstmal eine riesige Investition, aber da ich nahezu täglich entsafte, bereue ich diese einfach Null. Die Saftausbeute überzeugt mich immer wieder.
Angel Juicer *Slow Juicer vs. Zentrifugalentsafter: Der große Vergleich
Der Unterschied zwischen einem Slow Juicer und einem herkömmlichen Zentrifugalentsafter ist gravierend und wirkt sich direkt auf die Qualität deines Saftes aus. Zentrifugalentsafter arbeiten mit hohen Geschwindigkeiten von bis zu 15.000 Umdrehungen pro Minute. Diese schnelle Rotation erzeugt Wärme und wirbelt viel Luft in den Saft ein, was zu schnellerer Oxidation führt.
Nährstoffgehalt und Saftqualität
Studien zeigen, dass Säfte aus Slow Juicern bis zu 30 Prozent mehr Nährstoffe enthalten können als Säfte aus Zentrifugalentsaftern. Besonders hitzeempfindliche Vitamine wie Vitamin C und B-Vitamine sowie wertvolle Enzyme bleiben beim Slow Juicing besser erhalten. Die schonende Pressung sorgt zudem für einen intensiveren Geschmack und eine lebendigere Farbe des Saftes.
Saftausbeute und Effizienz
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Saftausbeute. Slow Juicer extrahieren deutlich mehr Saft aus dem gleichen Pressgut, oft 20 bis 30 Prozent mehr als Zentrifugalentsafter. Das bedeutet, dass du weniger Obst und Gemüse benötigst, um die gleiche Menge Saft zu erhalten, was langfristig dein Budget schont und nachhaltiger ist.
Lautstärke und Benutzerfreundlichkeit
Während Zentrifugalentsafter oft laut und störend sind, arbeiten Slow Juicer deutlich leiser. Das macht sie ideal für den morgendlichen Einsatz, ohne Mitbewohner oder Familie zu wecken. Allerdings dauert der Entsaftungsprozess beim Slow Juicing etwas länger, was für manche Menschen ein Nachteil sein kann.
Die 7 wichtigsten Vorteile von Slow Juicing
Slow Juicing bietet zahlreiche Vorteile, die es zu einer attraktiven Option für gesundheitsbewusste Menschen machen. Hier sind die sieben wichtigsten Gründe, warum du einen Slow Juicer in Betracht ziehen solltest:
1. Maximale Nährstofferhaltung
Die niedrige Verarbeitungsgeschwindigkeit und minimale Wärmeentwicklung sorgen dafür, dass hitzeempfindliche Vitamine, Mineralien und Enzyme weitgehend erhalten bleiben. Dein Körper erhält das volle Spektrum an wertvollen Nährstoffen.
2. Längere Haltbarkeit
Durch die reduzierte Oxidation bleiben Säfte aus dem Slow Juicer bis zu 72 Stunden frisch, wenn sie im Kühlschrank aufbewahrt werden. Das ermöglicht eine bequeme Vorbereitung auf Vorrat.
3. Höhere Saftausbeute
Slow Juicer extrahieren mehr Saft aus dem gleichen Pressgut, was langfristig Geld spart und weniger Lebensmittelverschwendung bedeutet.
4. Vielseitigkeit
Neben Obst und Gemüse können viele Slow Juicer auch Blattgemüse, Kräuter, Nüsse für Nussmilch und sogar Weizengras verarbeiten. Einige Modelle eignen sich auch zur Herstellung von Sorbets, Babynahrung oder Pasta.
5. Leiserer Betrieb
Mit etwa 50 bis 60 Dezibel sind Slow Juicer deutlich leiser als ihre schnellen Pendants. Du kannst problemlos frühmorgens oder spätabends Saft pressen, ohne jemanden zu stören.
6. Besserer Geschmack
Die schonende Pressung sorgt für einen intensiveren, natürlicheren Geschmack. Die Aromen bleiben besser erhalten, und der Saft schmeckt frischer und lebendiger.
7. Weniger Schaum
Im Gegensatz zu Zentrifugalentsaftern, die viel Schaum produzieren, liefert ein Slow Juicer einen klaren, schaumfreien Saft mit homogener Konsistenz.
Was du für den Einstieg ins Slow Juicing brauchst
Der Einstieg ins Slow Juicing erfordert eine gewisse Grundausstattung, ist aber weniger kompliziert, als viele denken. Hier erfährst du, was du wirklich brauchst und worauf du beim Kauf achten solltest.
Den richtigen Slow Juicer auswählen
Bei der Auswahl eines Slow Juicers gibt es verschiedene Bauarten zu beachten. Vertikale Slow Juicer sind platzsparend und modern, während horizontale Modelle oft vielseitiger sind. Für Anfänger eignen sich besonders vertikale Modelle mit breitem Einfüllschacht, da sie weniger Vorschneiden erfordern.
Wichtige Kaufkriterien sind die Motorleistung (mindestens 150 Watt), die Materialqualität (BPA-freier Kunststoff oder Edelstahl), die Größe des Einfüllschachts und die Leichtigkeit der Reinigung. Achte auch auf eine gute Garantie – hochwertige Hersteller bieten oft 5 bis 10 Jahre Garantie auf den Motor.
Zusätzliches Zubehör
Neben dem Slow Juicer selbst sind einige zusätzliche Utensilien hilfreich:
- Ein scharfes Küchenmesser und Schneidebrett ➦ Link * für die Vorbereitung
- Glasflaschen ➦ Link * mit luftdichtem Verschluss zur Aufbewahrung
- Eine Gemüsebürste ➦ Link * zum Reinigen von Bio-Obst und Gemüse
- Ein Nussmilchbeutel ➦ Link * für besonders feine Säfte
- Vorratsdosen für den Trester, der sich vielfältig weiterverwenden lässt
Budget und Preis-Leistungs-Verhältnis
Slow Juicer gibt es in verschiedenen Preisklassen. Einsteigermodelle beginnen bei etwa 100 bis 150 Euro, während Premiumgeräte auch mal um die 2000 Euro kosten können. Für Anfänger empfiehlt sich ein solides Mittelklassemodell im Bereich von 200 bis 350 Euro, das ein gutes Gleichgewicht zwischen Qualität, Funktionsumfang und Preis bietet. Ich hatte das Glück, dass mir eine Freundin ihr Gerät geschenkt hat und mir sehr schnell klar wurde – ich will mehr!
Shot Gläser
Super praktisch. Ich liebe sie. Ich nehme mir gerne morgens ein Glas mit zur Arbeit. Frisch aus dem Kühlschrank.
Shot Gläser *Die besten Zutaten für Slow Juicing Anfänger
Es wichtig, mit den richtigen Zutaten zu starten. Manche Obst- und Gemüsesorten eignen sich besonders gut für Einsteiger, während andere etwas anspruchsvoller in der Verarbeitung sind.
Einsteigerfreundliches Obst
Äpfel sind die perfekten Allrounder für Anfänger. Sie liefern viel Saft, haben einen angenehmen Geschmack und lassen sich problemlos mit fast allen anderen Zutaten kombinieren. Orangen und andere Zitrusfrüchte bringen Frische und Vitamin C. Birnen sind besonders saftig und mild. Ananas sorgt für tropische Süße, während Trauben schnell verarbeitet werden können und keinen Aufwand erfordern.
Gemüse für Einsteiger
Karotten sind der Klassiker unter den Gemüsesäften, süß, nahrhaft und ergiebig. Gurken bestehen zu 95 Prozent aus Wasser und sind ideal zum Verdünnen intensiverer Säfte. Sellerie ist aktuell sehr beliebt, liefert viele Mineralien und hat einen milden Geschmack. Rote Bete sorgt für eine intensive Farbe und erdigen Geschmack, sollte aber sparsam dosiert werden.
Blattgemüse und Kräuter
Wenn du etwas Erfahrung gesammelt hast, probiere Spinat, er ist nährstoffreich und hat einen milden Geschmack. Grünkohl gilt als Superfood und ist reich an Vitaminen und Mineralien. Petersilie und Minze sind perfekt, um Säften eine frische Note zu verleihen. Beginne mit kleinen Mengen und steigere dich langsam.
Bio oder konventionell?
Bei Slow Juicing empfiehlt es sich, auf Bio-Qualität zu setzen, besonders bei Obst und Gemüse, das du mit Schale verarbeitest. Die Schale enthält oft die meisten Nährstoffe, aber auch potenzielle Pestizide. Bio-Produkte sind zwar teurer, aber da du durch die höhere Saftausbeute weniger Pressgut benötigst, gleicht sich das teilweise aus.
SchrITT-FÜR-SCHRITT:
Dein erster slow juice
Vorbereitung der Zutaten
Beginne damit, dein Obst und Gemüse gründlich zu waschen. Bei Bio-Produkten kannst du die Schale dran lassen, bei konventionellen solltest du sie entfernen. Schneide alles in Stücke, die in deinen Einfüllschacht passen, meist etwa 3 bis 4 Zentimeter. Entferne harte Kerne von Früchten wie Äpfeln, Pfirsichen oder Pflaumen, da diese den Slow Juicer beschädigen können.
Der Entsaftungsprozess
Stelle ein Glas unter den Saftauslass und einen Behälter unter den Tresterausgang. Schalte das Gerät ein und füge die Zutaten nach und nach hinzu. Wichtig: Stopfe nicht zu viel auf einmal in den Einfüllschacht! Lass dem Gerät Zeit, jedes Stück vollständig zu verarbeiten, bevor du das nächste hinzufügst.
Wechsle zwischen harten und weichen Zutaten ab, also zum Beispiel Karotte, Apfel, Gurke, Sellerie. Das hilft dem Gerät, effizienter zu arbeiten und verhindert Verstopfungen. Bei sehr faserigem Gemüse wie Sellerie oder Blattgemüse kannst du zwischendurch etwas saftiges Obst wie Apfel hinzufügen, um den Durchlauf zu erleichtern.
Nach dem Entsaften
Wenn alle Zutaten verarbeitet sind, lass das Gerät noch einige Sekunden nachlaufen. Viele Slow Juicer haben eine Umkehrfunktion, nutze sie kurz, um letzte Reste zu lösen. Schalte dann das Gerät aus und gieße deinen frischen Saft sofort in ein Glas. Trinke ihn am besten innerhalb der nächsten 15 Minuten, um von allen Nährstoffen zu profitieren, oder bewahre ihn in einer luftdichten Glasflasche im Kühlschrank auf.
Trester weiterverwenden
Wirf den Trester nicht weg! Er enthält wertvolle Ballaststoffe und lässt sich vielfältig verwenden. Du kannst ihn in Smoothies mixen, zum Backen von Brot oder Muffins nutzen, im Müsli verwenden oder als Basis für vegane Burger-Patties nutzen. Auch als Kompost oder Tierfutter ist er ideal.
Die 5 häufigsten Fehler beim Slow Juicing
Auch beim Slow Juicing kann man Fehler machen, die das Ergebnis beeinträchtigen oder das Gerät beschädigen können. Hier sind die fünf häufigsten Anfängerfehler und wie du sie vermeidest.
Fehler 1: Zu große Stücke
Selbst wenn dein Slow Juicer einen großen Einfüllschacht hat, solltest du das Pressgut nicht zu groß lassen. Zu große Stücke können den Motor überlasten oder das Sieb verstopfen. Schneide alles in handliche Stücke, die locker in den Schacht passen.
Fehler 2: Zu viel Druck
Viele Anfänger neigen dazu, mit dem Stopfer zu stark nachzudrücken. Das ist nicht nur unnötig, sondern kann auch den Motor belasten. Lass der Schwerkraft und dem Gerät die Arbeit machen – ein leichter Druck genügt völlig.
Fehler 3: Schale und Kerne nicht entfernen
Während die Schale von Bio-Obst und Gemüse meist mitentsaftet werden kann, solltest du harte Kerne, dicke Schalen von Zitrusfrüchten (sie machen den Saft bitter) und holzige Stiele immer entfernen. Bei Ananas ist es wichtig, die harte Schale zu entfernen, während der Strunk mitentsaftet werden kann.
Fehler 4: Unregelmäßige Reinigung
Der größte Fehler ist, die Reinigung aufzuschieben. Wenn Saftreste antrocknen, wird die Reinigung mühsam und das Gerät kann Schaden nehmen. Reinige deinen Slow Juicer immer sofort nach der Benutzung – das dauert nur wenige Minuten.
Fehler 5: Nur Obst entsaften
Reine Obstsäfte enthalten viel Fruchtzucker und können den Blutzuckerspiegel schnell ansteigen lassen. Kombiniere immer Obst mit Gemüse im Verhältnis 30:70 oder maximal 50:50. So erhältst du einen ausgewogenen, gesunden Saft mit weniger Zucker und mehr Nährstoffen.
Reinigung und Pflege deines Slow Juicers
Die richtige Pflege deines Slow Juicers ist entscheidend für eine lange Lebensdauer und optimale Saftqualität. Mit der richtigen Technik ist die Reinigung in wenigen Minuten erledigt.
Sofortige Reinigung nach Gebrauch
Zerlege das Gerät sofort nach dem Entsaften in seine Einzelteile. Spüle alle Komponenten unter fließendem Wasser ab, um grobe Rückstände zu entfernen. Verwende die mitgelieferte Reinigungsbürste, um das Sieb gründlich zu säubern, hier sammeln sich die meisten Reste. Achte besonders auf die kleinen Öffnungen im Sieb.
Gründliche Wöchentliche Reinigung
Einmal pro Woche solltest du deinen Slow Juicer gründlicher reinigen. Weiche das Sieb und andere Teile mit hartnäckigen Rückständen in warmem Wasser mit etwas Spülmittel ein. Bei Verfärbungen durch Karotten oder Rote Bete hilft eine Mischung aus Wasser und Zitronensaft oder eine Paste aus Natron. Spüle alle Teile danach gründlich ab und lass sie an der Luft trocknen.
Was du vermeiden solltest
Gib niemals den Motor oder das Gehäuse ins Wasser, wische diese Teile nur mit einem feuchten Tuch ab. Verwende keine Scheuerschwämme oder -mittel, die Kunststoffteile zerkratzen könnten. Auch die Spülmaschine ist für viele Komponenten nicht geeignet, auch wenn sie als spülmaschinenfest angegeben sind – die hohen Temperaturen können Kunststoff auf Dauer spröde machen.
Aufbewahrung
Bewahre deinen Slow Juicer an einem trockenen Ort auf. Lass alle Teile vollständig trocknen, bevor du sie zusammensetzt oder verstaust, um Schimmelbildung zu vermeiden. Wenn du das Gerät täglich nutzt, kann es montiert auf der Arbeitsplatte stehen bleiben, so ist es immer griffbereit.
5 einfache Slow Juice Rezepte für Einsteiger
Hier gehts zu fünf einfachen Rezepten
5 Rezepte ansehen *Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie oft sollte ich Slow Juicing betreiben?
Als Anfänger empfiehlt es sich, mit 3 bis 4 Säften pro Woche zu starten. Wenn dir Slow Juicing gut bekommt, kannst du auf täglich einen Saft am Morgen steigern. Wichtig ist, dass frische Säfte eine Ergänzung zu einer ausgewogenen Ernährung sind, kein Ersatz für vollwertige Mahlzeiten.
Kann ich Säfte auf Vorrat herstellen?
Ja, Säfte aus dem Slow Juicer halten sich durch die geringe Oxidation bis zu 72 Stunden im Kühlschrank. Fülle sie in luftdichte Glasflaschen und fülle diese bis zum Rand, um Luftkontakt zu minimieren. Am besten sind dunkle Glasflaschen. Trotzdem ist frisch immer am besten, versuche, Säfte innerhalb von 24 Stunden zu trinken.
Sind Slow Juicer schwer zu reinigen?
Nein, wenn du sofort nach dem Gebrauch reinigst, dauert es je nach Gerät nicht so lange. Moderne Slow Juicer haben oft weniger Teile und clevere Designs, die die Reinigung erleichtern. (Dafür liebe ich meinen Angel Juicer!) Die mitgelieferte Reinigungsbürste ist dabei sehr hilfreich. Je länger du wartest, desto schwieriger wird es.
Verliere ich beim Entsaften nicht die wichtigen Ballaststoffe?
Das stimmt teilweise. Die unlöslichen Ballaststoffe bleiben im Trester zurück. Allerdings nimmt dein Körper die Nährstoffe aus dem Saft schneller und effizienter auf, da keine Verdauungsarbeit nötig ist. Ideal ist eine Kombination: Säfte für schnelle Nährstoffaufnahme und Smoothies oder Vollwertkost für Ballaststoffe. Du kannst auch etwas Trester zurück in den Saft mischen.
Lohnt sich ein Slow Juicer für Einzelpersonen?
Absolut! Gerade für Einzelpersonen kann ein Slow Juicer sinnvoll sein, da du genau die Menge pressen kannst, die du brauchst. Die höhere Saftausbeute und längere Haltbarkeit machen ihn besonders für kleinere Haushalte attraktiv. Du kannst auch morgens für den ganzen Tag pressen.
Kann ich gefrorenes Obst verwenden?
Es wird nicht empfohlen, gefrorenes Obst direkt zu entsaften, da es den Motor belasten kann. Lass gefrorene Früchte zuerst auftauen. Allerdings eignen sich viele Slow Juicer hervorragend, um aus gefrorenem Obst köstliches Sorbet herzustellen, dafür gibt es oft spezielle Aufsätze oder Einstellungen.
Welches Obst und Gemüse eignet sich nicht für Slow Juicer?
Bananen und Avocados sind zu mehlig und ergeben keinen Saft, sie sind besser für Smoothies geeignet. Auch sehr stärkehaltige Gemüse wie rohe Kartoffeln sollten nicht entsaftet werden. Kokosnuss (Fleisch) kann einige Geräte verstopfen. Bei sehr harten Sachen wie Zuckerrüben solltest du vorsichtig sein und die Bedienungsanleitung deines Geräts beachten.
Fazit: Dein Weg zu einem gesünderen Lifestyle mit Slow Juicing
Slow Juicing ist mehr als nur ein Trend, es ist eine bewusste Entscheidung für mehr Gesundheit und Wohlbefinden. Die schonende Pressmethode bewahrt wertvolle Nährstoffe, Enzyme und Vitamine, die bei herkömmlichen Entsaftungsmethoden verloren gehen würden. Mit einem Slow Juicer holst du das Maximum raus.

