5 geniale Sellerie Saft Rezepte für jeden Geschmack
Jetzt kennst du die verschiedenen Zubereitungsmethoden. Aber was ist mit unterschiedlichen Geschmacksrichtungen? Muss es immer purer Selleriesaft sein, oder darf man experimentieren?
Anthony William sagt ganz klar: Pur ist am wirksamsten. Aber ich bin Realistin. Wenn der pure Geschmack dich davon abhält, überhaupt anzufangen, sind Varianten der bessere Weg. Hier kommen meine fünf erprobten Rezepte.
Der Pure: Klassiker nach Anthony William
Zutaten:
- 700-800g Staudensellerie (Bio empfohlen)
- Ergibt: ca. 500ml Saft
Zubereitung:
Sellerie waschen, Blätter dranlassen (sie enthalten viele Nährstoffe!), in 10-15cm Stücke schneiden, entsaften. Mehr braucht es nicht.
Wann trinken?
Morgens auf nüchternen Magen, mindestens 15-30 Minuten vor dem Frühstück. Das ist laut Medical Medium der optimale Zeitpunkt für maximale Wirkung.
Geschmack:
Erdig, leicht salzig, intensiv grün. Der erste Schluck kann überraschend sein – Sellerie schmeckt konzentriert als Saft deutlich anders als im Salat.
Meine Erfahrung:
Das ist mein täglicher Standard seit August 2023. Die ersten drei Tage fand ich ihn gewöhnungsbedürftig. Nicht eklig, aber halt… grün. Nach einer Woche war der Geschmack völlig normal für mich. Heute vermisse ich ihn, wenn ich ihn mal auslasse.
Der pure Saft soll laut Anthony William die stärkste Wirkung haben, weil keine anderen Zutaten die spezifischen Wirkstoffe des Selleries beeinflussen.
Für wen geeignet?
- Puristen, die maximale Wirkung wollen
- Menschen, die sich bereits an den Geschmack gewöhnt haben
- Alle, die nach 1-2 Wochen von einer milderen Variante umsteigen
Tipps für Anfänger:
Wenn du direkt mit dem puren Saft startest: Nimm dir Zeit. Trink ihn nicht auf ex, sondern langsam und schlückchenweise. Dein Körper soll sich daran gewöhnen.
Wenn du tiefer in das Thema Selleriesaft eintauchen möchtest, kann ich dir das Buch von Anthony William empfehlen. Es ist eines der bekanntesten Werke zu dieser Saft Routine und erklärt leicht verständlich, warum Sellerie in konzentrierter Form so viele Menschen begeistert.
👉 Hier findest du das Buch von Anthony William, das vielen Menschen den Einstieg erleichtert hat.
Der Einsteiger: Selleriesaft mit Gurke
Zutaten:
- 600g Staudensellerie
- 1 große Gurke (ca. 200-250g)
- Ergibt: ca. 500ml Saft
Zubereitung:
Sellerie und Gurke waschen, in Stücke schneiden, gemeinsam entsaften. Die Reihenfolge ist egal, ich gebe aber gerne abwechselnd Sellerie und Gurke hinein.
Geschmack:
Deutlich milder als purer Selleriesaft, frischer, weniger bitter. Die Gurke macht den Saft fast „neutral“, perfekt für den Einstieg.
Warum Gurke eine gute Wahl ist:
Gurke ist ebenfalls basisch, entwässernd und verdauungsfördernd. Sie ergänzt Sellerie perfekt, ohne dessen Eigenschaften komplett zu überdecken. Außerdem besteht auch Gurke zu großen Teilen aus Wasser, sodass du geschmacklich eine sanfte Brücke baust.
Kritische Betrachtung:
Anthony William würde sagen, die Wirkung ist nicht mehr 100% optimal. Die „Cluster Salze“ im Sellerie, seine speziellen Wirkstoffe, entfalten sich am besten pur. Aber ehrlich? Wenn du dadurch überhaupt erst anfängst und nach zwei Wochen merkst, dass dir etwas Gutes tut, ist dieser Kompromiss goldrichtig.
Für wen geeignet?
- Absolute Anfänger, die den puren Geschmack nicht mögen
- Menschen, die generell keine Bitternoten mögen
- Als Übergangsvariante für die ersten 1-2 Wochen
Meine Geschichte dazu:
Das war mein Einstieg. Ich habe die ersten 10 Tage dieses Rezept verwendet und das Verhältnis langsam angepasst: Tag 1-3 war es 50:50, Tag 4-7 war es 70:30 (mehr Sellerie), Tag 8-10 war es 80:20. Ab Tag 11 habe ich die Gurke ganz weggelassen.
Der Süße: Selleriesaft mit Apfel
Zutaten:
- 600g Staudensellerie
- 1-2 kleine grüne Äpfel (Granny Smith funktioniert super)
- Ergibt: ca. 500ml Saft
Zubereitung:
Sellerie waschen, Apfel vierteln. Das Kerngehäuse kann bei den meisten Entsaftern drin bleiben. Gemeinsam entsaften.
Geschmack:
Deutlich süßer, fruchtig, die Bitterkeit wird fast vollständig überdeckt. Schmeckt fast wie ein „normaler“ grüner Saft.
Vorteil:
Apfel liefert zusätzlich Vitamin C und sekundäre Pflanzenstoffe. Der Geschmack ist so angenehm, dass auch Kinder diesen Saft trinken.
Achtung: Der kritische Punkt:
Durch den Fruchtzucker steigt der Blutzuckerspiegel schneller an. Das ist nicht ideal, wenn du Diabetes hast oder mit Candida-Problemen kämpfst. Außerdem macht der süße Geschmack es schwerer, später auf den puren Saft umzusteigen.
Wann macht dieses Rezept Sinn?
Wenn du wirklich gar nicht mit dem Geschmack von purem oder Gurken-Sellerie klarkommst. Aber ich würde es maximal eine Woche lang nutzen und dann zur Gurken-Variante wechseln.
Für wen geeignet?
- Kinder
- Menschen mit starker Abneigung gegen Gemüsesäfte
- Als Übergangslösung, nicht als Dauerlösung
- Für die erste Woche, um überhaupt reinzukommen
Meine Meinung:
Ich habe diese Variante nur dreimal getestet. Der Geschmack war super, aber ich hatte das Gefühl, mehr Obstsaft als Selleriesaft zu trinken. Wenn du schnell zum puren Saft kommen willst, würde ich Rezept 2 mit Gurke empfehlen.
Der Detox-Booster: Selleriesaft mit Zitrone & Ingwer
Zutaten:
- 700g Staudensellerie
- ½ unbehandelte Zitrone (mit Schale, deshalb Bio!)
- 1-2cm frischer Ingwer (für Anfänger eher 1cm)
- Ergibt: ca. 450ml Saft
Zubereitung:
Sellerie waschen, Zitrone vierteln, Ingwer schälen. Alle Zutaten entsaften. Ich gebe gerne erst die Hälfte Sellerie, dann Zitrone und Ingwer, dann den Rest Sellerie, so werden die kleineren Zutaten besser ausgepresst.
Geschmack:
Spritzig-scharf, erfrischend, leicht pikant. Der Ingwer gibt einen angenehmen Kick, die Zitrone macht den Saft frischer.
Vorteile:
- Zitrone: Liefert Vitamin C und unterstützt die Leber bei der Entgiftung
- Ingwer: Wirkt entzündungshemmend und stoffwechselanregend
- Perfekt für kalte Wintertage: Der Ingwer wärmt von innen
Kritik: Vorsicht bei empfindlichem Magen:
Der scharfe Ingwer kann bei empfindlichem Magen auf nüchternen Magen zu intensiv sein. Ich würde beim ersten Mal mit nur 0,5cm Ingwer starten und dann langsam steigern.
Wann nutze ich dieses Rezept?
Nicht täglich, aber gezielt:
- Bei beginnender Erkältung
- An Tagen, an denen ich besonders müde bin
- Im Winter, wenn ich morgens etwas Wärmendes brauche
- Nach einem Wochenende mit zu viel schwerem Essen
Für wen geeignet?
- Detox-Fans
- Menschen mit träger Verdauung
- Bei beginnender Erkältung
- Fortgeschrittene, die Abwechslung wollen
Meine Erfahrung:
Das ist meine „Wenn-ich-mich-erkältet-fühle“-Variante. Der Ingwer-Kick am Morgen auf nüchternen Magen weckt wirklich alle Lebensgeister. Aber Achtung: Nicht übertreiben mit der Ingwermenge!
Der Power-Mix: Grüner Superheld-Saft
Zutaten:
- 500g Staudensellerie
- 1 kleine Gurke
- 1 Handvoll Spinat oder Grünkohl (ca. 30-40g)
- 1 grüner Apfel
- ½ Zitrone
- Optional: 5-6 Stiele frische Petersilie
- Ergibt: ca. 500ml Saft
Zubereitung:
Alle Zutaten waschen, grob schneiden. Wichtig bei der Reihenfolge: Gib das Blattgrün (Spinat, Grünkohl, Petersilie) zwischen die härteren Zutaten. Also: etwas Sellerie, dann Blattgrün, dann Gurke, dann wieder Blattgrün, etc. So wird das Grünzeug besser ausgepresst.
Geschmack:
Komplex, frisch, intensiv „grün“ aber nicht bitter. Die verschiedenen Geschmacksnoten ergänzen sich überraschend gut.
Vorteile:
- Maximum an verschiedenen Nährstoffen: Jede Zutat bringt ihre eigenen Vitamine und Mineralien mit
- Chlorophyll aus dem Blattgrün: Zusätzliche entgiftende Wirkung
- Sehr sättigend: Dieser Saft füllt wirklich
Nachteil:
- Komplexer in der Zubereitung (mehr Zutaten = mehr Vorbereitung)
- Mehr Reinigung danach
- Weicht deutlich vom „puren Selleriesaft“-Konzept ab
Wann nutze ich dieses Rezept?
Gar nicht täglich. Das ist für mich eher ein „Wochenend-Special“ oder wenn ich das Gefühl habe, ich brauche einen extra Nährstoffschub. An normalen Werktagen bleibe ich beim puren Saft, der ist einfach schneller gemacht.
Für wen geeignet?
- Fortgeschrittene, die Abwechslung wollen
- Green-Juice-Liebhaber
- Als gelegentliche Alternative zum puren Saft (nicht als Ersatz!)
- Menschen, die bereits einen Slow Juicer haben und gerne experimentieren
Meine ehrliche Meinung:
Schmeckt fantastisch, aber ich mache ihn vielleicht 1-2x im Monat. Der Aufwand ist mir unter der Woche zu groß, und ich merke keinen spürbaren Unterschied zum puren Selleriesaft. Wenn du aber Spaß am Experimentieren hast und den Geschmack liebst, go for it!
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Die häufigsten Fragen zu Selleriesaft-Rezepten
Kann ich die Rezepte kombinieren oder abwechseln?
Ja, aber ich würde eine Strategie empfehlen: Wenn du neu bist, starte mit einem milderen Rezept (2 oder 3) und arbeite dich zum puren Saft vor. Danach kannst du variieren. Aber spring nicht wild zwischen den Rezepten hin und her, dein Körper gewöhnt sich besser an eine Routine.
Muss es wirklich morgens auf nüchternen Magen sein?
Laut Anthony William ja, das ist der Zeitpunkt, an dem der Körper die Wirkstoffe am besten aufnehmen kann. Aber morgens passt es auch einfach besser in meine Routine.
Wie lange kann ich die verschiedenen Rezepte im Kühlschrank aufbewahren?
Grundsätzlich gilt: Frisch gepresst ist am besten. Aber realitätsnah gesprochen:
- Rezept 1 (pur): 24h im verschlossenen Glas okay
- Rezept 2 (Gurke): 24h okay
- Rezept 3 (Apfel): Maximal 12h, danach oxidiert er stark
- Rezept 4 (Zitrone/Ingwer): 24h okay, die Zitrone konserviert sogar etwas
- Rezept 5 (Power-Mix): Maximal 12h
Welches Rezept hilft am besten bei Verdauungsproblemen?
Laut Medical Medium ist der pure Saft (Rezept 1) am wirksamsten. In meiner persönlichen Erfahrung: Rezept 4 mit Ingwer hat mir bei träger Verdauung am schnellsten geholfen. Aber das ist sehr individuell.
Kann ich gefrorenen Sellerie verwenden?
Der Geschmack leidet deutlich. Frischer Sellerie ist wirklich besser. Wenn du größere Mengen kaufst, schneide ihn lieber gleich und entsafte ihn, dann friere portionsweise den fertigen Saft ein (in Eiswürfelformen). So kannst du ihn bei Bedarf auftauen.
Ab welchem Rezept kann ich echte Wirkung erwarten?
Das ist die unbequeme Wahrheit: Wahrscheinlich erst ab Rezept 1 oder 2. Je mehr andere Zutaten du beimischst, desto mehr verwässerst du die spezifische Wirkung des Selleries. Aber: Jedes dieser Rezepte ist gesünder als kein Selleriesaft. Also lieber mit Rezept 3 anfangen und durchhalten, als nach zwei Tagen aufgeben.
Fazit: Dein persönlicher Selleriesaft-Rezept-Fahrplan
Nach über zwei Jahren täglichem Selleriesaft kann ich dir Folgendes mit auf den Weg geben:
Für Anfänger:
- Woche 1-2: Rezept 2 (Gurke) oder Rezept 3 (Apfel)
- Woche 3: Übergang zu Rezept 1 (pur)
- Ab Woche 4: Hauptsächlich Rezept 1
Für Fortgeschrittene:
- 80% Rezept 1 (pur)
- 15% Rezept 4 (Zitrone/Ingwer) bei Bedarf
- 5% Rezept 5 (Power-Mix) zum Spaß
Die unbequeme Wahrheit: Der pure Saft ist wahrscheinlich wirklich der wirksamste. Aber der beste Selleriesaft ist der, den du auch trinkst. Wenn Rezept 2 mit Gurke dich durchhalten lässt, dann ist das dein perfektes Rezept.
Ich habe meinen Weg zum puren Saft gebraucht, und er hat sich gelohnt. Heute vermisse ich diesen erdigen, leicht salzigen Geschmack, wenn ich ihn nicht trinke. Das hätte ich am Anfang nie gedacht.
Mein Tipp: Investiere in einen guten Slow Juicer (mehr dazu in diesem Artikel), probiere Rezept 2 eine Woche lang, und dann wage dich an den puren Saft. Dein Körper wird dir danken.
Bereit loszulegen? Dann schnapp dir ein paar Stangen Sellerie und test dein erstes Rezept! 🙂
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